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Pictorius Windkoffer im Praxistest an der Martin Luther Grundschule
Im Rahmen einer erstmaligen schulischen Kooperation haben „große“ Schülerinnen und Schüler des Pictorius-Berufskollegs Coesfeld aus dem Bildungsgang Gestaltungstechnik mit den „kleinen“ Schülerinnen und Schülern der Martin-Luther- Grundschule begeistert zusammengearbeitet. ...weiterlesen

Technik EXPO 2018
Die Fachschulen für Bautechnik / Elektrotechnik / Metalltechnik präsentieren am Sonntag den 22. April 2018 zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr ihre Projekte der Öffentlichkeit. ...weiterlesen

Öffnungszeiten des Schulbüros in den Osterferien
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Paris, vas-y!

Pictorius-Schüler sammeln berufliche Qualifikationen in einem mehrwöchigen Auslandspraktikum

Coesfeld. In wenigen Wochen sitzen auch am Pictorius-Berufskolleg die Abiturienten der beiden Bildungsgänge Informationstechnische(r) Assistent/in und Gestaltungstechnische(r) Assistent/in vor ihren Abschlussprüfungen. Ein Zeitpunkt, an dem so mancher an die schönen Zeiten in seinem Schulleben zurückdenkt und resümiert, welche Qualifikationen er für das anstehende Berufsleben erworben hat.

Hedda Keull, und Djengis Bozkurt denken unter anderem an ihr Praktikum in Paris zurück, das sie vor etwa einem Jahr mit anderen Mitschülern aus den beiden Bildungsgängen absolvierten: „Rückblickend hat mir dieses Praktikum Vorteile bei Bewerbungsgesprächen verschafft. Ich bin noch immer begeistert davon, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe. Es war ein riesiger Pluspunkt, weil ich Selbstständigkeit und Mut bewiesen habe.“, so Hedda. Und auch Djengis bestätigt: „Wenn man es in Paris schafft, schafft man es überall!“

Das Pictorius-Berufskolleg pflegt seit acht Jahren einen engen Kontakt zu den beiden Partnerschulen Lycée Polyvalent Louis Armand in Paris und Lycée Polyvalent Gustave Eiffel in Cachan. Gleichzeitig besteht ein festes Netzwerk zu diversen französischen Betrieben. Schülerinnen und Schüler, die ein Fachabitur bzw. ein Abitur anstreben, haben in der 12. Klasse die Möglichkeit ein vierwöchiges Praktikum in einem deutschen Betrieb zu absolvieren, oder ein sechswöchiges in Frankreich, England bzw. in den Niederlanden, das im Rahmen eines schuleigenen „Erasmus+-Antrages“ finanziert wird.

Wer sich auf das Abenteuer in Frankreich einlässt, wird eng von den beiden Lehrkräften Frau Noczynski (Fremdsprachenlehrerin und EU-Koordinatorin) und Herrn Strob (Fachlehrer für Gestaltungstechnik und Mitglied des EU-Teams) vor Ort betreut, kann z.B. auf einem Universitätscampus in der Nähe leben und erhält auch in den Firmen einen Mentor an die Seite gestellt, denn die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich nicht etwa mit Hilfstätigkeiten, sondern nutzen ihr informationstechnisches bzw. gestaltungstechnisches Fachwissen, um an realen Aufträgen von Kunden zu arbeiten. Jana Messing sind vor allem diese Realaufträge im Gedächtnis geblieben: „Als ich mein selbst gestaltetes Plakat in der Öffentlichkeit entdeckte, war ich mit Stolz erfüllt!“ Und Leander Niehoff schätzte das Gefühl, „den Betrieben nicht zur Last gefallen, sondern als vollwertiger Mitarbeiter angesehen worden zu sein“.

Insbesondere eine Firma beeindruckt auch derzeit Nina Vöcking und Philipp Stabenow wieder, die sich mit fünf anderen Mitschülern noch bis zum Ende der Osterferien in Paris im Praktikum befinden. In luftiger Höhe, auf der 2. Etage des Eiffelturms, befindet sich die Zweitfiliale einer Pariser Firma, die sich auf die Gestaltung unterschiedlichster Objekte mithilfe von Lasertechnik spezialisiert hat. Wer würde nicht gerne die Chance erhalten, hier an einigen Tagen in der Woche zu arbeiten und dabei den atemberaubenden Panoramablick über die Metropole zu genießen? Philipp weiß es mehr als zu schätzen, dass er den beliebten Praktikumsplatz zusammen mit Nina bekommen hat: „Es ist super interessant in dem neun Quadratmeter großen Laden zu arbeiten. Man darf Ecken vom Eiffelturm sehen, die Touristen nie zu sehen bekommen.“ Beide gestalten zurzeit Werbung für den Laden, schießen Werbefotos und gravieren individuell gestaltete Glasblöcke. Am Ende ihres Praktikums werden sie das europaweit anerkannte Zertifikat „Europass Mobilität“ erhalten.

Auch im nächsten Schuljahr wird es am Pictorius-Berufskolleg wieder heißen: Paris, vas-y!