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Am Mittwoch den 30.08.2017 begrüßen wir unsere neuen Schüler ab 8:00 in der Aula. Weitere Informationen zum genauen Ablauf folgen noch. Achtung! Für Vollzeitklassen der Mittel und Oberstufe beginnt der Unterricht erst am Donnerstag den 31.08.2017! ...weiterlesen

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Wohnen an der Dattelner Haard

 

 

Geplant wird ein Doppelhaus mit vier Wohneinheiten in einer konventionellen Mauerwerksbauweise. Das Grundstück befindet sich in Datteln am Westerkamp. Die Baurechtlichen Voraussetzungen der Stadt Datteln und des Landes Nordrhein-Westfalen werden eingehalten.

Das Besondere an dem Vierfamilienhaus ist, dass die beiden Erdgeschosswohnungen behindertengerecht geplant sind. Sowohl die Erdgeschosswohnungen als auch alle Erschließungswege inklusive Terrasse und Garage sind barrierefrei und auf die nötigen Bewegungsflächen innerhalb der Wohnungen wurde geachtet. Eine weitere Besonderheit an diesem Bauobjekt ist, dass auf einen innenliegenden Flur zugunsten der Wohnfläche verzichtet wurde, so ist jede Wohnung separat von außen zu erschließen.

Der Baukörper wird in Massivbauweise errichtet, wobei das Erdgeschoss aus zweischaligen Mauerwerk mit einer anthrazitfarbenen Verblendschale besteht. Das Obergeschoss sowie der überdachte Hauseingang bestehen ebenfalls aus zweischaligen Mauerwerk, jedoch wird die Vormauerschale aus Porenbetonsteinen mit einem speziellen Armierungsputz verputzt.

Die beiden Erdgeschoss-Wohnungen sind für  3 Personen geplant und verfügen über eine hochwertige Ausstattung auf je 91 m². Zu jeder Erdgeschoss-Wohnung gehört eine eigene Garage.

Das Obergeschoss wird als Staffelgeschoss ausgeführt, und verfügt über zwei Wohnungen mit je 81 m² in hochwertiger Ausstattung. Jede Obergeschoss-Wohnung bekommt einen eigenen Pkw-Stellplatz.

Alle vier Wohnungen besitzen einen eigenen Hausanschlussraum.

Die großflächigen Terrassen und Dachterrassen befinden sich in südlicher Richtung.

Die Baustelle ist während der Bauzeit aus südlicher Richtung zu erreichen.

 

 

Baustelleneinrichtung

 

Einrichten der Baustelle für Leistungen des Auftragnehmers, eingeschlossen sind die für die Durchführung der vertraglichen Leistungen erforderlichen Baustraßen, Lager- und Arbeitsplätze.

Das Bauvorhaben wird ausgewinkelt und durch Setzen der Winkelböcke dem Bauherrn kenntlich gemacht. Vom Auftragnehmer ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung ein Baustelleneinrichtungsplan vorzulegen. Nach Fertigstellung der Bauleistung sind Geländeflächen, auf denen sich Baustelleneinrichtungen befunden haben, einzuebnen. Befestigungen der Baustraße, Lager- und Arbeitsplätze, sind zu beseitigen.

Das Gerüst wird vom Rohbauunternehmer während der gesamten Bauzeit, aufgebaut und vorgehalten. Der Baukran steht dem Zimmermann zum Richten zur Verfügung.

 

 

Erdarbeiten

 

Das Gelände im Bereich des Gebäudes wird laut Bodengutachten mit Füllboden auf vorgegebener Höhe angefüllt und anschließend verdichtet. Danach folgen die Aushubarbeiten sämtlicher Fundamente. Der ausgehobene Boden der Fundamente ist seitlich auf der Baustelle zu lagern. Unter der Bodenplatte ist eine kapillarbrechende Schicht einzubauen. Des Weiteren folgen die Aushubarbeiten für die Rohrleitungen und Kontrollschächte. Nach Beendigung der Entwässerungsarbeiten sind sämtliche Rohrleitungsgräben schichtweise zu verfüllen und verdichten.

 

Entwässerung/Kanalarbeiten

 

Die Entwässerung erfolgt nach den Entwässerungsplänen bis an das öffentliche Kanalnetz. Für den Anschluss der Entwässerungsstränge im Haus, werden Kanalrohre in erforderlicher Anzahl bis unter die Bodenplatte geführt. Regenwasser und Schmutzwasser werden als Trennsystem in frostfreier Tiefe bis an die Grundstücksgrenze gelegt, wo der Anschluss an den öffentlichen Kanal erfolgt. Verwendung finden Kunststoffrohre (KG) mit Revisions-bzw. Spülmöglichkeit. Jeweils ein Kontrollschacht für Schmutz- bzw. Regenwasser wird nahe der Grundstücksgrenze eingebaut.

 

Fundamente und Bodenplatten

 

Die Fundamente werden gemäß Fundamentplan aus nichtbewehrten Beton aus C20/25 hergestellt. Die Bodenplatten des Wohnhauses sowie der Garagen werden aus einem Beton der Festigkeitsklasse C25/30 nach DIN 1045/1, Expositionsklasse XC2 incl. Kapillarbrechender-Schicht erstellt. Sie erfolgen nach allen statischen Vorgaben. Es wird eine Maßtoleranz von +/- 1,0 cm gewährt, gemäß DIN 18202. Grundleitungen innerhalb des Gebäudes sind während der Erstellung der Fundamente und der Sohlplatte mit einzuarbeiten. Die Leitungen müssen später am städtischen Kanalsystem angeschlossen werden. Die Versorgung von Trinkwasser, Gas, Telefon und Strom erfolgt durch das örtliche Versorgungsunternehmen.

 

Mauerwerksbau

 

Für die Außenwände wird im gesamten Haus ein zweischaliges Mauerwerk hergestellt. Die Innenschale besteht aus Kalksandsteinen (DIN 106 KSL-R 6DF 12-1,4) d=17,5cm. Im Obergeschoss im Bereich der Dachterrassen wird aufgrund Gewichteinsparung ein Porenbetonmauerwerk gewählt. Porenbetonsteine der Sorte Planblock PP 6 - 0,65 – 599x175x249 d=17,5cm sollen zum Einsatz kommen.

Der Wärmeschutz wird durch 16 cm Mineraldämmung nach EnEV 2014 erreicht.

Im Erdgeschoss besteht die Verblendung aus dem Klinker (Agora anthrazit, grau Format: NF). Die Verblendung wird im Wilden-Verband hergestellt.

Im Obergeschoss und im Eingangsbereich des Erdgeschosses werden die Außenwände im zweischaligen Mauerwerk erstellt, jedoch wird hier die Vormauerschale aus Porenbetonsteinen gemauert und anschließend verputzt. Dafür wird der Porenbetonstein PP- pl 0,5 d=10cm verwendet.

Innenseitig der Außenwände wird ein Gipsputz malerfertig aufgebracht.

 

Innenwände

 

Die 11,5 cm Innenwände werden aus Porenbetonsteinen  (DIN EN 771-4 d=11,5cm) als nichttragende Innenwände gemauert.

Die 17,5 cm Innenwände werden aus Kalksandsteinen (DIN 106 KSL-R 6DF 12-1,4 d=17,5cm) als tragende Innenwände gemauert.

Die Wandflächen werden beidseitig und vollflächig mit einem 1,5cm starken Gipsputz versehen.

 

Wohnungstrennwände

Für die Wohnungstrennwände wird in allen Geschossen zur Schallentkopplung ein zweischaliges Mauerwerk hergestellt. Beide Schalen bestehen aus Kalksandsteine (DIN 106 KSL-R 6DF 20-1,8 d=17,5cm).  Zwischen den Schalen wird eine 3cm Kerndämmung (Steinwollplatten) mit 1cm Luftschicht eingebaut.

Das gesamte Mauerwerk wird mit der Mörtelgruppe 2 a gemauert.

 

Geschossdecken/  Fußbodenaufbau

 

Nach statischen Berechnungen werden die Geschossdecken als Ortbetondecken mit der Festigkeitsklasse C25/30 hergestellt. Die Deckenunterseiten sind anschließend mit einem Deckenputz zu versehen.

Als Alternative können die Geschossdecken auch als Stahlbetonhalbfertigteildecken (Filigrandecken) inkl. Ortbetondecklage hergestellt werden. In diesem Fall sind die Deckenunterseiten bis auf die vom Maler durchzuführenden Fugenspachtelarbeiten tapezierfähig.

Auf der Betondecke ist eine 5cm Wärme- und 5cm Trittschalldämmung vorgesehen. Diese wird mit einem 6cm starken Zementestrich überdeckt. Der Bodenbelag von 2cm wird aus Bodenfliesen und Parkett bestehen.

 

Dachterrasse

 

Die Dachterrasse wird aus Gründen des Wärmeschutzes von der Stahlbetondecke mit sogenannten speziellen Bewehrungsanschlüssen getrennt. Es erfolgen sämtliche Abdichtungs- und Entwässerungsmaßnahmen die nach DIN und Herstellerangaben des jeweiligen Produktes notwendig werden. In den Bereichen der Dachterrasse die Wohnraum überdecken wird eine Gefälledämmung zugunsten des Wärmeschutzes eingebaut. Der Teil über dem Eingangsbereich wird thermisch davon getrennt. Das Dachterrassengeländer besteht aus Edelstahlrundrohr-Trägerholmen (45mm) mit innenliegenden Füllstäben (10mm). Der Geländer Holm hat ebenfalls einen Durchmesser von 45mm.

Die Terrassen bzw. Dachterrassen werden einheitlich mit Bankirai Holz belegt. Die entsprechenden Unterkonstruktionen werden hergestellt.

 

Dachkonstruktion

 

Die Dachgestaltung, sowie die Dachkonstruktionen werden nach der vorliegenden Planung und Statik zimmermannsgerecht hergestellt. Das Dach wird als Pultdach mit einer Dachneigung von 8° konstruiert. Die Wärmedämmung zwischen den Sparren entfällt, da die oberste Stahlbetondecke mit 20 cm Wärmedämmung versehen wird. Die Dacheindeckung wird vorzugsweise dunkel gehalten. Zum Einsatz sollen Flachdachziegel kommen. Es wird ein einheitlicher Dachüberstand von 50cm eingehalten.

 

Fenster, Türen und Garagentore

 

Bei Fenster und Haustüren wird der Baustoff Aluminium eingesetzt. Alle Fenster bekommen eine Dreh- Kippfunktion. Darüber hinaus wird jedes Fenster mit einer Pilzkopfverriegelung als Basissicherung ausgestattet, die ein Aushebeln der Fenster im gekippten Zustand erschwert. Fensterfarbe: anthrazit

Fensteraufbau: 36mm ISO-Glas (4-12-4-12-4, U-Wert: 0,8 W/m²k)

Die Haustür kann aus verschiedenen Mustervorlagen gewählt werden. Alle Modelle haben eine umlaufende Lippendichtung. Zum verbesserten Einbruchschutz wird die Tür mit einer mehrfach Verriegelung und einem Sicherheitsbeschlag mit Zylinderschloss ausgestattet. Die Haustür wird schall- und wärmegedämmt. Die Haustüren werden ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Farbe: anthrazit

Die Innentüren werden in Echtholzfurnieroptik wahlweise  Mahagoni, Buche, Eiche, Natur oder Weiß Kunststoffbeschichtet, mit Gehrungszargen, eingelagerter Gummidichtungen und einer Edelstahl Drückergarnitur nach Mustervorlage eingebaut. Die Tür Höhe beträgt 2,135m.

Das Garagentor besteht aus einem Sektionaltor in passender Farbe zu den Fenstern und Türen.

 

Fensterbänke

 

Alle Fenster erhalten Außenfensterbänke aus pulverbeschichtetem Aluminium. Für die Innenfensterbänke wird Naturstein verwendet der bündig zwischen den Leibungen liegt. In den Bädern werden die Fensterbänke gefliest.

 

 

Haustechnik/ Sanitäranlagen

 

Als zentrale Heizungsanlage soll ein Gasbrennwertgerät unterstützt durch eine Wärmepumpe (Luft/ Wasser) und integriertem Hochleistungswarmwasserspeicher installiert werden. Die Übergabe erfolgt durch Fußbodenheizung. Jedes Bad erhält zusätzlich einen Wandheizkörper und eine Entlüftung die über Schalter einzeln geschaltet wird.

Die Abgasleitung führt sofort übers Dach nach draußen.

Die Heizungs- und Warmwasserrohre werden gemäß Energieeinsparverordnung isoliert.

Die Trink- und Warmwasserinstallation umfasst die Montage sämtlicher Installationsleitungen mit Wasserspararmaturen für das Bad und die Küche.

 

Elektroinstallation

 

Die Installation der Elektroanlage erfolgt nach den gültigen VDE-Bestimmungen und den technischen Anschlussbestimmungen des örtlichen Netzbetreibers. Erdungsanschlüsse sowie das Anschlusskabel zwischen den Zählerschrank und den Hausanschlusskasten werden ebenfalls vorgenommen. Die Hausanschlusskästen befinden sich in den Hauswirtschaftsräumen der jeweiligen Wohnungen. Alle Leitungen werden unter dem Gipsputz verlegt. Schalter und Rahmenfarbe: Weiß. Anzahl und Platzierungen der Steckdosen und Schalter werden vom Bauherrn bestimmt.

 

Innenputz und Malerarbeiten

 

Die Wände in den Feuchträumen werden mit einem einlagigen Kalkzementputz versehen, der anschließend geglättet wird. Alle anderen Innenwände werden mit einem einlagigen Gipsputz malerfertig erstellt. Sämtliche Wände erhalten einen schlichten weißen Anstrich. Besondere Farbwünsche können vor Ort besprochen werden. In den Malerarbeiten inbegriffen sind: Spachtelungen, Oberflächenausgleich, Versiegelungen und Putzausbesserungen.

 

Außenanlagen

 

Die Stellplätze und Zuwegungswege inkl. notwendiger Vorarbeiten (Füllbodenausgleich, Abfangungen, Einfassungen, etc.) werden gepflastert. Die gärtnerischen  Arbeiten am Grundstück sind  mit den Bauherren abzusprechen. Wie schon oben erwähnt, wird die Terrasse aus Bangkirai-Holz gefertigt. Abstellplätze für Mülltonnen und Fahrräder sind für jede Wohneinheit vorhanden.