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Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Westerkamp-

Wohnen an der Dattelner Haard

 

Objektbeschreibung:

 

Das Baugebiet Westerkamp liegt am westlichen Stadtrand von Datteln auf dem ehemaligen Kasernengelände der „Haard Kaserne“. Nördlich des Neubauviertels reizt die unverbaute Sicht auf das freie Feld und die Flächen der angrenzenden Reitanlage. Westlich schließt der Westerkamp „Am Alten Busch“ an ein bestehendes Wohngebiet an. Östlich wird die Lücke zum „Kiesenbrink“ und „Holtbredde“ geschlossen.

Der Baukörper, welcher als Doppelhaus mit 4 Wohneinheiten in konventioneller Mauerwerksbauweise errichtet wird, erschließt sich über die Ecke Wachtelstiege / Drosselweg und befindet sich somit im Nord-Osten des Baugebiets Westerkamp.

Durch die jeweilig gleichen Grundrisse der Erdgeschosswohnungen sowie der Obergeschosswohnungen ergibt sich eine klar strukturierte Lochfassade in den Außenansichten. Zusätzlich ist für jede Wohneinheit ein eigener Abstellraum auf der Südseite bzw. auf den Giebelseiten vorgesehen. Diese bieten Platz für Fahrräder und Gartengeräte. Ebenso verfügen die Erdgeschosswohnungen über ein eigenes Carport mit Platz für einen Mittelklassewagen.

Die Wohnungen im Erdgeschoss sind rollstuhlgerecht und somit barrierefrei zu befahren. Im Eingangsbereich befindet sich auf der rechten Seite ein Hauswirtschaftsraum, welcher auch als Hausanschlussraum dient. Geradeaus gelangt man durch eine Glasfront in das offen gestaltete Wohn- / Esszimmer mit Wohnküche und direktem Zugang zur Terrasse. Im hinteren Bereich der Wohnung sind das Eltern- und Kinderzimmer sowie das großzügige Badezimmer zu finden.

Die Obergeschosswohnungen werden über eine gemeinsame außenliegende Treppe, die sich auf der Südseite des Gebäudes befindet, erschlossen. Über den Eingangsbereich gelangt man zur Linken zum Gäste-WC, zur Rechten in den Abstellraum/Hauswirtschaftsraum und geradeaus in den offen gestalteten Wohn-/ Ess-Bereich mit Wohnküche und direktem Zugang zur Dachterrasse. Im hinteren Bereich der Wohnung befindet sich das Schlafzimmer mit kleinem Arbeitsbereich und einem angrenzenden Bad.

 

 

 

 

Erdarbeiten:

Auf Grund dessen, dass der Bauplatz bereits abgeschoben wurde, wird zuerst das Gelände im Bereich des Baukörpers mit Füllsand um ca. 0,5 m angefüllt und verdichtet. Anschließend erfolgt die Absteckung durch den Vermesser. Nachfolgend werden die Fundamente sowie die Leitungsgräben ausgehoben und das überschüssige Material abgefahren. Unter der Sohlplatte wird eine kapillarbrechende Kiesschicht von ca. 15 cm eingebracht.

Kanalarbeiten:

In das Erdreich werden Kanalrohre aus PVC innerhalb und außerhalb des Gebäudes bis zum Kontrollschacht eingebracht. Diese werden anschließend von einer Fachfirma auf Dichtheit überprüft. Auf Grund eines Trennsystems werden Regenwasserleitungen und Schmutzwasserleitungen getrennt in das Öffentliche Netz eingeleitet.

Fundamente und Sohlplatte:

Die Gründung erfolgt aus unbewehrtem Beton C 25/30 gemäß der Statik mit einem umlaufenden Ringfundament und Streifenfundamenten unterhalb von tragenden Bauteilen. Die Sauberkeitsschicht, mit einer Stärke von 5 cm, erfolgt aus Ortbeton C 8/10.

Die Bodenplatte (h= 20cm) wird inkl. der oberen und unteren Bewehrungslage mit Ortbeton C25/30 hergestellt. Zusätzlich wird die gesamte Bodenplatte gegen eventuell aufsteigendes Wasser mit einer G200 S4 Schweißbahn abgedichtet.

Mauerwerk:

Die Außenwände im Erdgeschoss und Obergeschoss werden als zweischaliges Mauerwerk mit einem KSL R 12-1,4-6DF erstellt. Die erste Steinschicht des Außenmauerwerks sowie des Innenmauerwerks wird mit einem Iso-Kimmstein gedämmt um Wärmebrücken zu vermeiden. Das Verblendmauerwerk in Normalformat sowie die Verfugung werden in einem Grau/Anthrazit gehalten. Auf der Außenseite des Innenmauerwerks wird eine Kerndämmung mit einer WLG von 032 in einer Stärke von 16 cm aufgebracht.

 

Die 11,5er Innenwände werden aus einem Kalksandstein KSL-R 12-1,4 4DF und die 17,5er Innenwände aus einem KSL-R 1,6 4DF erstellt. Gegen aufsteigende Feuchtigkeit wird eine Sperrschicht fachgerecht eingearbeitet.

Die Wohnungstrennwand wird aus einem 17,5 er Kalksandstein KS-R 12-1,8 6DF errichtet.

 

 

Geschossdecken:

Die Geschossdecken werden gemäß der Statik mit einer Stärke von 20 cm als Stahlbeton-Decke hergestellt. Die oberste Geschossdecke erhält eine Wärmedämmschicht aus Polyisocyanurat Schaum (PIR), um einen nahtlosen Übergang der Dämmschicht zu gewährleisten.

Fertigteiltreppe:

Die Außentreppe wird als Fertigteil geliefert und mittels des Baustellenkrans zwischen das Verblendmauerwerk auf die dafür vorgesehenen Auflager aufgelegt.

Die Stufen werden im Dickbett-Verfahren mit einem Naturstein Plattiert.

Dachkonstruktion:

Der südliche Teil des gegenläufigen Pultdachs hat eine Dachneigung von 10°. Hier wird die Fußpfette direkt auf die Stahlbetondecke aufgelegt. Das obere Auflager der Sparren (b/h= 6/20) bilden Balkenschuhe, die an ein Betonrähm verankert werden.

Der sich auf der Nordseite befindliche Versprung bietet auf der einen Seite die Stahlbetondecke als Auflager der Fußpfette (b/h=12/12), zum anderen einen Drempel. Der Auflagerpunkt für die Firstpfette (b/h= 16/20) bildet ein Stahlbetonrähm. Hier ergibt sich eine Dachneigung von 12°. Die komplette Dachfläche wird mit Rauspundbrettern für die nachfolgende Abdichtung verschalt.

Dachdeckung und Klempnerarbeiten:

Äußerlich hebt sich der matt-schwarze Ziegel harmonisch von dem weiß gestrichenen Dachstuhl ab. Um ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion zu verhindern, wird die Schalungsebene einschließlich der Konterlattung abgedichtet. Die Dachentwässerung erfolgt über außenliegende halbrunde Dachrinnen mit Fallrohren aus vorbewittertem Zink.

Fenster und Haustür:

Die Kunststofffenster erhalten eine Dreifachverglasung. Die Rahmen werden innen wie außen weiß und erhalten ein Stulpprofil. Die bodentiefen Fenster zur Dachterrasse und zu den Terrassen im Erdgeschoss werden als Schiebetüren ausgeführt. Die Haustüren aus Kunststoff, ebenfalls in Weiß, erhalten eine Griffstange aus Edelstahl sowie einen Glaseinsatz mit Dreifachverglasung.

Sanitärinstallation:

Das gesamte Rohrleitungssystem für Brauchwasser besteht aus Kunststoff-Mehrschichtverbundrohr. Die Verbindungen werden mit Messing-Formstücken versehen. Die Fallleitungen sind aus schallhemmenden PVC Rohren und zusätzlich mit einer Isolierung ummantelt. Alle Fallleitungen werden über Dach entlüftet.

 

Bad und Hauswirtschaftraum:

Die Erdgeschosswohnungen erhalten jeweils ein behindertengerechtes WC mit 6 Liter Spülung, einen Waschtisch sowie eine ebenerdige Dusche. Ebenfalls sind Platz für eine Waschmaschine und ein Trockner vorhanden.

Die Obergeschosswohnungen erhalten jeweils ein separates Gäste-WC mit einer Toilette (6 Liter Spülung) sowie einen Waschtisch. Das Bad erhält ein WC mit 6 Liter Spülung, einen Waschtisch und eine ebenerdige Regenwalddusche mit einer zusätzlichen Handbrause.

Der Hauswirtschaftsraum dient gleichzeitig als Hausanschlussraum für Strom-, Wasser-, Gas- und Datenanschlüsse.

Heizungsanlage:

Als Heizungsanlage dient eine Gas-Kombitherme mit Brennwerttechnik als Gasetagenheizung. Diese wird pro Wohneinheit im Hauswirtschaftsraum platzsparend an der Wand angebracht.

Elektroinstallation:

Die Elektroinstallation erfolgt in allen Räumen nach VDE- und EVU-Vorschriften sowie den aktuellen DIN-Normen als Unterputzinstallation. In den Schlafräumen sind jeweils über den Nachttischen Lichtschalter und 2 Steckdosen vorgesehen. Des Weiteren wird neben einer Telefondose auch ein Anschluss für TV installiert. Im Wohn/ Esszimmer werden neben 2 Deckenauslässen für Lampen ebenfalls eine Dose für Telefon, TV und Internet angebracht. Die restliche Installation erfolgt als Standardinstallation im Sinne der aktuellen Anforderungen. Alle Rollläden sind elektrisch von den jeweiligen Eingängen aus zu bedienen.

Innenputz:

Die Wandflächen der Wohnräume erhalten einen 15 mm starken Gipsputz als Sichtputz. Dies gilt in allen Räumen abgesehen vom Bad. Dort wird ein 15mm starker Zementputz aufgetragen. Dieser ist ebenfalls als Sichtputz auszuführen.

Alle Decken werden glatt geschalt und nur noch streichfähig gespachtelt.

 

 

 

 

Fußbodenaufbauten und Art des Belags:

Der Aufbau des Bodens im Erdgeschoss beträgt 17cm. Resultierend aus einer 6cm starken Wärmedämmung, einer 4 cm starken Trittschalldämmung sowie einem 5 cm starken Zementestrich plus Belag.

Der Eingangsbereich, das Schlafzimmer sowie der Wohn- und Essbereich bekommen Echtholzdielen und die Hauswirtschaftsraum zusammen mit der Küche und dem Bad werden mit Fliesen ausgestattet.

 

 

 

Der Aufbau des Bodens im Obergeschoss beträgt 18 cm. Dieses ergibt sich aus einer 6 cm starken Wärmedämmung, einer 4cm starken Trittschalldämmung sowie einem 6 cm starken Zementestrich plus Belag.

Der Eingangsbereich, das Schlafzimmer sowie der Wohn- und Essbereich bekommen Echtholzdielen und die Hauswirtschaftsraum zusammen mit der Küche und dem Bad sowie Gäste-WC werden mit Fliesen ausgestattet.

 

 

 

Malerarbeiten:

Alle Wände erhalten auf dem Sichtputz einen schlichten weißen Anstrich.

Innentüren:

Im Windfang der Erdgeschosswohnungen sowie der Obergeschosswohnungen sind zu den Wohnräumen Glastüren vorgesehen. In allen anderen Räumen werden Kassettentüren in weiß verbaut. Die Türen erhalten Drücker-Garnituren aus Edelstahl.

Innenfensterbänke:

Die Innenfensterbänke werden mit einer 2,5 cm starken Granitplatte versehen und fachgerecht zu den Fenstern abgedichtet. In den Bädern werden die Fensterbänke gefliest.

 

Terrassen/Dachterrasse:

Die Terrassen der Erdgeschosswohnungen erhalten im Zuge der Gartenlandschaftsarbeiten kleine Streifenfundamente, die als Auflager der Unterkonstruktion für den nachfolgenden Dielen Belag aus Bangkirai dienen. Dieser ist ebenerdig vom Wohnraum zu erreichen.

Die Dachterrassen der Obergeschosswohnungen erhalten ebenfalls einen Bangkirai-Dielen Belag. Die Unterkonstruktion erfolgt auf Mörtelsäcken. Vor den Fensteranlagen wird zum schnelleren Ableiten von Niederschlägen ein Trittrost installiert.

Außenanlagen:

An den Außenkanten des Grundstücks wird ein Sichtschutz aus Kirschlorbeer angepflanzt. Die Zufahrten sowie die Stellplätze und die Zuwegungen zu den Wohnungseingängen und den Abstellräumen werden mit einem Betonpflaster gepflastert.