Beschreibung des Soll-Zustandes:

Neukonstruktion vom Flüssigkeitsbehälter:

Der Flüssigkeitsbehälter ist vom Volumen her auf mindestens 7 – 8 m3 zu vergrößern. Hierbei sollte ebenfalls geprüft werden, ob die vorhandene Konstruktion erweitert werden kann oder eine komplette Neukonstruktion notwendig ist. Der Behälter ist entsprechend den geltenden Normen zu konzipieren, eine Statik sollte nachgewiesen werden.

Neukonzeption der Verrohrung und Messstrecke:

Die Verrohrung sollte komplett neu aus Kunststoffrohren der Nennweite DN 200 konzipiert werden. Es sind entsprechend den Voraussetzungen für die Volumenstrommessungen entsprechende Beruhigungsstrecken für die Strömung vorzusehen, damit der Einfluss von Fehlmessungen entsprechend dem eingesetzten Messverfahren minimiert wird. Absperrschieber sind an den entsprechenden Stellen einzuplanen, ebenso die Messstellen für die Druckmessungen am Ein- und Auslassstutzen. Auch die Position für den Drosselschieber ist entsprechend so auszulegen, dass der Bereich vor dem Drosselschieber immer mit Wasser gefüllt ist. Die Prüfanordnungen sind den Anforderungen der DIN EN ISO 9906 entsprechend anzupassen. Stücklisten sind für die Materialbeschaffung zu erstellen.

Entwicklung eines Adaptersystems für die Gorator®-Baugrößen:

Für die Gorator®-Baugrößen 22, 25 und 33 sind entsprechende Schnellkupplungssysteme zur Einbindung der unterschiedlichen Maschinengrößen zu entwickeln. Dabei ist zu beachten, dass das Rohrleitungssystem in der Größe DN 200 ausgelegt ist, beim 22er Gorator® wird ein entsprechendes Kupplungssystem für DN 100 benötigt, beim 25er Gorator® ein entsprechendes System für DN 150. Das Schnellkupplungssystem sollte so konzipiert werden, dass eine Beeinflussung der Strömungsverhältnisse möglichst minimiert wird. Die entsprechenden Verlustbeiwerte ξi für die entsprechenden Übergänge sollten durch Literaturrecherche nachgewiesen werden.