Beschreibung des Ist-Zustandes:

Der momentan vorhandene Prüfstand besteht aus einem rechteckigen Flüssigkeitsbehälter mit einer Kapazität von ca. 2,25 m3, aus diesem Behälter wird über eine flexible Ansaugleitung DN 100 der Gorator® mit Wasser versorgt. Der Austrittsstutzen ist ebenfalls mit einer Rohrleitung DN 100 versehen, in dieser Rohrleitung ist ein Durchflussmesser sowie ein Manometer zur Erfassung des Druckes installiert. Die Erfassung der Messwerte (incl. Motorstrom und Systemtemperaturen) erfolgt automatisch über eine Software auf Win-CC-Basis, hier wird der Prüfstand entsprechend visualisiert dargestellt. Zur Erfassung der Messkurve befindet sich in der Druckleitung vor dem Eintritt in den Flüssigkeitsbehälter ein Drehschieber, dieser wird von der Software angesteuert und sorgt somit für einen automatischen Messablauf während des Versuches.

 

 

Bei der vorhandenen Anordnung ergeben sich die folgenden Problembereiche:

 

1) Die Rohrleitungsauslegung in DN 100 ist für die neue Baugröße zu gering und führt zu Messfehlern durch die hohen Strömungswiderstände.

2) Die notwendige Beruhigungsstrecke vor dem Durchflussmesser ist aufgrund der Platzverhältnisse eingeschränkt und führt ebenfalls zu Messfehlern.

3) Das Volumen des Flüssigkeitsbehälters ist zu gering, dies führt zu Kavitationsproblemen im Ansaugbereich.

4) Die Messung ausschließlich in der Druckleitung entspricht nicht den Anforderungen der DIN EN ISO 9906.

5) Durch den Drehschieber wird die Pumpenkennlinie beeinflusst, da der Drehschieber nicht gleichmäßig öffnet.