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Vernissage "Gib uns(erer Zukunft) ein Gesicht" am Freitag, 17. November 2017
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Schulbeginn nach den Ferien
Am Mittwoch den 30.08.2017 begrüßen wir unsere neuen Schüler ab 8:00 in der Aula. Weitere Informationen zum genauen Ablauf folgen noch. Achtung! Für Vollzeitklassen der Mittel und Oberstufe beginnt der Unterricht erst am Donnerstag den 31.08.2017! ...weiterlesen

Wir suchen einen Freiwilligen für die Flüchtlingshilfe ab dem neuen Schuljahr 2017/2018
Das Pictorius-Berufskolleg sucht einen Freiwilligen oder eine Freiwillige, die in der Flüchtlingshilfe arbeiten möchte. Der Einsatz erfolgt hauptsächlich in unseren Internationalen Förderklassen ...weiterlesen

Auf den folgenden Bildern ist der Bau der Negativform für die Düse zu erkennen:

 

  

 

Aus Rechteckplatten wurden Halbkreise mit Aussparungen für die Streben ausgefräst. Das Material ist aus MDF.

 

 

 

Die Halbkreisplatten wurden mit einer Handfräse nachgearbeitet, um die gewünschte Bearbeitungstiefe zu erreichen.

 

  

 

Danach wurden die beiden Halbkreisplatten zusammengesetzt um eine Kreisform zu erreichen. Die Verschraubung der Halbkreisplatten fördert die Stabilität. Außerdem wurden die ausgefrästen Streben eingesetzt, die die äußere Düsenkontur vorgeben.

 

 

 

Im oberen Teil wurden ebenfalls Halbkreisplatten angebracht, um die Streben zu fixieren und den Außendurchmesser vorzugeben.

 

  

 

Um die Hohlräume der Kontur anpassen zu können, wurden aus Styrodur Klötze mit einem heißen Draht zugeschnitten. Styrodur wurde gewählt, weil es gut formbar ist und eine kostengünstige Variante darstellt.

 

  

 

Nachdem die Düse mit Styroporklötzen gefüllt wurde, wurden Gewebematten über die einzelnen Segmente gelegt. Anschließend wurde auf den Gewebematten der Haftputzgips aufgetragen. Dieser Arbeitsschritt hat mehrere Tage gedauert, da der Haftputzgips zunächst trocknen musste bevor der Gips ab- bzw. nachgeschliffen werden konnte. Das Schleifen war notwendig, um eine gleichmäßige Rundung der eigens entworfenen Düsenkontur zu erhalten.

 

  

 

Der selbst angefertigte Auslassring wird am Düsenauslass angebracht. Der Ring ist für einen scharfkantigen Düsenaustritt gedacht, um im Bereich der Messstrecke möglichst laminare Strömungen zu erreichen.

 

 

 

Die vorher gezeigten Arbeitsschritte waren erforderlich, damit die Düse aus GFK bei einer Heeker Firma fremdgefertigt werden konnte.


5.5.2 Fertigung des Untergestells

Für das Untergestell ist eine einfache Schweißkonstruktion vorgesehen. Das Untergestell für den Gleichrichter, Ventilator und den vier Umlenkecken wird fahrbar und höhenverstellbar sein. Das Untergestell für die Düse und das Einlassrohr ist hingegen nur höhenverstellbar.

 

 

Auf den darauf folgenden Bildern sieht man die Fertigstellung des Untergestells für den mobilen Windkanal.

 

 

Zuerst wurden die von AXA Entwicklungs- und Maschinenbau GmbH fertigten Bauteile zu mehreren Baugruppen „Untergestell“ verschweißt. Die Baugruppen wurden einheitlich zum Bau der gesamten Unterkonstruktion verwendet. Sie ermöglichen die Mobilität des Windkanals und dienen ebenso zur präzisen Höhenanpassung durch die angebrachten Stellfüße.

 

  

 

Hier sind die zuvor geschweißten Untergestelle zu sehen. Der Bau von einheitlichen Füßen hat den Vorteil, dass man viele Gleichteile hat und somit Verwechslungen vermeiden kann.

 

  

Anschließend wurden die Grundgestelle aufgearbeitet und lackiert.

 

 

 

 

Um eine genaue Höhenkorrektur vornehmen zu können, wurden kleine Verstellriegel mit Langlöchern gefräst. Diese finden am Ventilator und am Gleichrichter ihre Anwendung.

 

 

Hier sieht man die zuvor gefrästen und lackierten Verstellriegel.

 

  

Damit die Höhe der Rollen zu der Höhe der Stellfüße passt wurden Distanzplatten aus Kunststoff gefräst.

 

 

5.5.3 Fertigung des Gleichrichters

Auf den folgenden Bildern ist der Bau des Gleichrichters dokumentiert.

 

Das Gehäuse wurde fremdgefertigt. Die horizontalen und vertikalen Streben wurden im Pictorius Berufskolleg gefertigt. Diese sind auf die jeweilige Länge zugeschnitten worden. Jede Strebe wurde auf den passenden Winkel gekantet.

 

  

Die horizontalen Streben wurden mit einem Winkelschleifer mit Trennscheibe eingeschnitten, an das Gehäuse angepasst und vernietet. Die vertikalen Streben wurden in die 1mm breiten Schlitze eingeschoben. Die Schlitze in den horizontalen Streben sind 90mm tief.

 

  

In diesem Projekt wurden Trinkhalme, mit einem Durchmesser von 8 mm, zur Gleichrichtung der Strömung genutzt. In die quadratischen Freiräume wurden die Trinkhalme eingeführt. Für den Bau des Gleichrichters wurden ca. 37500 Trinkhalme benötigt. Diese bilden den eigentlichen Gleichrichter.

 

 

Im letzten Bild ist der Gleichrichter von der anderen Seite mit dem Sieb zu erkennen. Dieses Sieb sorgt dafür, dass die Luft erneut beruhigt wird.

 

 

5.5.4 Fertigung der großen & kleinen Umlenkecken

Die folgenden Bilder zeigen den Bau der Umlenkecken. Die Umlenkecken werden in zwei verschieden Größen gebaut.

 

Das Gehäuse für die Umlenkecken sowie die passenden Leitschaufeln wurden fremdgefertigt. Insgesamt werden vier dieser Umlenkecken benötigt, jeweils zwei große und zwei kleine.

 

Bevor mit dem eigentlichen Bau der Umlenkecken begonnen werden konnte, mussten die Führungsplatten gefertigt werden. Diese wurden aus Holz an der schuleigenen CNC-Fräse genau auf Maß gefräst.

 

Nun konnten die Leitschaufeln horizontal in die Führungsplatten eingebaut und ausgerichtet werden.

 

Nach dem Ausrichten der Leitschaufeln konnte die Umlenkecke weiter verschraubt werden.

Um ein möglichst genaues Maß zu erreichen, wurden die Leitschaufeln mit Montageschaum fixiert und durch Schraubzwingen gesichert.

 

  

 

 

   

   Die Umlenkecke nach dem Einsetzen der Umlenkschaufeln, damit die Strömung gut um die Ecke geleitet wird, werden die Hohlräume mit Klebeband abgeklebt.