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Baubeschreibung

 

Baubeschreibung

 

Persönlich profitieren durch Gemeinschaft

Neubau eines Mehrgenerationenwohnhauses im Baugebiet “Wohnquartier Hengte“ in Coesfeld

 

Durch den demographischen Wandel und veränderte Bedingungen im Privatleben oder auch in der Berufswelt denken viele Menschen heutzutage über veränderte Wohnformen nach. Der Wunsch nach Privatsphäre ist allgegenwärtig, und doch fühlen sich viele allein.

 

Das Konzept des Mehrgenerationenwohnhauses greift diesen Gedanken auf und möchte ihn weiterdenken.

 

Wie kann man Privatsphäre und persönlichen Lebensraum schaffen und trotzdem durch eine Gemeinschaft profitieren?

 

Das Mehrgenerationenwohnhaus im Baugebiet „Wohnquartier Hengte“ im westmünsterländischen Coesfeld bietet 18 Wohnungen in unterschiedlichen Größen. Sowohl die Erdgeschosswohnungen, als auch die Wohnräume im ersten und zweiten Geschoss, welches als Staffelgeschoss ausgebildet ist, sind alle barrierefrei und familien- bzw. kinderfreundlich ausgelegt. Somit ist es Rollstuhlfahrern und auch Familien mit Kinderwagen eine Erleichterung. Ebenfalls gibt es im großen Treppenhaus einen Aufzug, sodass die Mobilität nahezu uneingeschränkt ist.

 

Kommunikationsinseln wie das zentral gelegene Treppenhaus, die Laubengänge, die die Wohnungen erst erreichbar und ein Spiel- bzw. Grillplatz im Innenhof laden zum Austausch und zur Begegnung ein. Nachbarschaftshilfe und generationenübergreifende Kommunikation ist hierdurch auf Wunsch möglich. Jede Wohnung verfügt aber auch über einen 6-10 m² großen Balkon um auch allein bzw. familienintern Zeit an der frischen Luft verbringen zu können.

 

Neben der Berücksichtigung der unterschiedlichen Altersstruktur der Bewohner, wurde auch die private und berufliche Lebenssituation in der Planungsphase hinzugezogen. Die Wohnungen in allen Geschossen sind zwischen 70 und 100 m² groß und auf diese Weise für unterschiedlich große Personengruppen und für verschiedene Einkommensverhältnisse geeignet.

 

Die Umweltfreundliche und energiesparende Bauweise nach KfW 70 macht auch umweltbewussten und Freunden der Energieeinsparung Freude. Die Konzeption der Bauart ist aber ebenso massiv, um eine dauerhafte und langfristige Wohnmöglichkeit zu bieten.

 

Ein separater Aufenthaltsraum neben dem zentralen Treppenhaus lädt zu gemeinsamen fröhlichen Stunden ein. Festivitäten und Veranstaltungen sind so schnell organisiert und kostengünstig durchführbar. Auch eine Vermietung an benachbarte Bewohner im Wohnquartier Hengte ist denkbar.

 

Jeder im Mehrgenerationenwohnhaus kann daher das Leben nach seinen persönlichen Vorlieben gestalten und hat trotzdem alle Vorteile einer Gemeinschaft. Egal ob alleinstehend oder in Partnerschaft lebend, ob Familie oder alleinerziehend, ob alt oder jung – ganz individuell profitieren hier alle durch das gemeinschaftliche Leben.


 

 

Vorbemerkung

Die Erstellung der Bauleistungen wurden die vorliegenden Baubeschreibung und die zum Zeitpunkt der Baueingabe gültigen Wärmeschutzverordnungen, Bestimmungen zu Schall- und Brandschutz und Zulassung, (VDE-) Vorschriften, DIN-Normen, Flachdachrichtlinien und anerkannten Regeln der Technik zugrunde gelegt.

Baustellenzufahrten/ Baustelleneinrichtung

Die Rettungszufahrt des Gebäudes erfolgt über die Straße „Planstraße A“ und “Planstraße C“. Während der Bauzeit wird die Straße auch als Zufahrt zur Baustelle genutzt

Baustelleneinrichtungen einschließlich Bau-WC, Energieversorgung und Trinkwasserversorgung, sowie sämtliche Schutzeinrichtungen, entsprechen den Erfordernissen der Nachbarbebauung während der gesamten Bauzeit, einschließlich aller Sicherungsmaßnahmen.

Zur Problemlosen Befahrung des Grundstücks wird eine Baustellenstraße aus Schotter angelegt.

Erdarbeiten               

Das Gelände im Bereich des Gebäudes wird laut Bodengutachten mit Füllsand verdichtet und auf vorgegebener Höhe angefüllt. Der Aushub der Baugrube, Fundamente sowie den Kanalaushub für Bodenklasse 3-4 einschließlich das Auffüllen und Verdichten (nach Rohbaufertigstellung) des einzubringenden Materials.

Entwässerungsarbeiten

Die Entwässerung erfolgt nach den Entwässerungsplänen bis an das öffentliche Kanalnetz. Für den Anschluss der Entwässerungsstränge im Haus, werden Kanalrohre in erforderlicher Anzahl bis unter die Bodenplatte geführt. Regenwasser und Schmutzwasser werden als Trennsystem in frostfreier Tiefe bis an die Grundstücksgrenze gelegt, wo der Anschluss an den öffentlichen Kanal erfolgt. Verwendung finden Kunststoffrohre (KG) mit Revisions-bzw. Spülmöglichkeit.

Fundament und Sohlplatte

Die Fundamente werden aus Stahlbeton laut Statik, gemäß der Klasse C25/30 errichtet.

Erstellt wird die Sohlplatte laut Statik gemäß der Klasse C25/30 nach DIN 1045/1, incl. Sauberkeitsschicht aus Beton der Klasse C12/15. Es wird eine Maßtoleranz von ±1,0 cm toleriert, gem. DIN 18202. Grundleitungen innerhalb des Gebäudes sind während der Erstellung der Fundamente und der Sohlplatte zu erfolgen. Die Leitungen müssen später am städtischen Kanalsystem angeschlossen werden. Die Versorgung von Trinkwasser, Gas, Telefon und Strom erfolgt durch das örtliche Versorgungsunternehmen.

 

 

 

 

Mauerwerksbau

Außenwände

Für die Außenwände wird im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss ein zweischaliges Mauerwerk hergestellt. Hergestellt wird die Innenschale aus einem Kalksandstein (DIN 106 KS XL PE 20-2,0-XD Planstein d=17,5cm).

Der Wärmeschutz wird durch 16 cm Mineraldämmung nach EnEV 2014 erreicht.

Die Verblendung besteht aus einem Klinker NF (Solingen) mit 1 cm Greiffuge, der im wilden Verband hergestellt wird.

Innenseitig der Außenwände wird ein Gipsputz malerfertig aufgebracht.

Im 2. Obergeschoss  werden die Außenwände im Wärmeverbundsystem (WDVS) ausgeführt.

Hergestellt wird die Innenschale aus einem Porenbeton- Plansteine (DIN EN 771-4 d=17,5cm)

Anschließend wird eine Dämmplatte aus expandierte Polystyrol Hartschaum (d=16cm) mit Kleber

befestigt. Die Dämmplatten werden mit einer Flächenarmierenden Schicht als Putzträger versehen. Der Oberputz als Glattputz in der Farbe Weiß aufgetragen.

Innenseitig der Außenwände wird ein Gipsputz malerfertig aufgebracht.

Innenwände

Die Innenwände werden im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss aus Kalksandsteinplanelemente (DIN 106 KS XL 20-2,0 d=17,5cm/ 11,5cm) und im 2. Obergeschoss aus Porenbeton- Plansteine (DIN EN 771-4 d=11,5cm) nach Statik gemauert. Die Wandflächen werden beidseitig und vollflächig mit einem 1,5cm starken Gipsputz versehen.

Wohnungstrennwände

Für die Wohnungstrennwände wird in allen Geschossen zur Schallentkopplung ein zweischaliges Mauerwerk hergestellt. Beide Schalen bestehen aus Kalksandsteinplanelemente (DIN 106 KS XL 20-2,0 d=17,5cm). Zwischen den Schalen wird eine 4cm Kerndämmung (Steinwollplatten) mit 1cm Luftschicht eingebaut. 

Geschossdecken/ Fußbodenausbau

Nach statischen Berechnungen werden die Geschossdecken aus Filigrandecken plus Ortbeton               (C 25/30) hergestellt. Die Fugen der Filigrandecken werden malerfertig verspachtelt. Auf der Betondecke ist eine 6 cm Wärme- und 4cm Trittschalldämmung vorgesehen. Diese wird mit einer 7 cm starken Zementestrich-schicht bedeckt. Der Bodenbelag (1 cm) in den Badezimmern besteht aus Keramikfliesen und in den Restlichen Räumen Parkett.

Balkon Dachterrassen und Laubengänge

Die Balkone und Laubengänge bestehen aus einer Kragarmplatte. Es erfolgen sämtliche Abdichtungs- und Entwässerungsmaßnahmen. Die erforderliche Dämmung gegen Wärmebrücken erfolgt im Zuge des Vollwärmeschutzes des übrigen Außenmauerwerks. Die Fa. Schöck behält sich auch den Einsatz von Isokörben vor, wobei die thermische Trennung der Balkon- und Laubengangplatte vom Gebäude mittels des Isokorbes erfolgt. Die Balkonumwehrung besteht aus Edelstahl Rundrohr, Füllung aus Milchglas, umlaufendem Rahmen als Rundrohr in 34 mm. Darüber ein querverlaufender Handlauf mit 42 mm Durchmesser.

Für die Umwehrung der Dachterrasse wird die Absturzsicherung als zweischalige Aufmauerung in Fassadenoptik ausgeführt.

Die Balkon-, Terrassen- und Laubengangflächen werden einheitlich mit Bangkirai Holz belegt.

 

 

 

Terrassen

Die Terrassen werden aus Bangkirai mit entsprechender Unterkonstruktion hergestellt.

Dachkonstruktion

Das Pultdach mit 8° Dachneigung wird als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion nach statischer Berechnung ausgeführt, zwischen den Sparren wärmegedämmt sowie mit einer Dampfsperre versehen und mit Doppelstehfalz (Zink) gedeckt. Die Verwahrungen mit Rinnen und Ablaufrohren sind ebenfalls in Zink vorgesehen.

Fenster und Türen

Die Haustür kann aus verschiedenen Mustervorlagen gewählt werden. Alle Modelle haben eine umlaufende Lippendichtung. Zum verbesserten Einbruchschutz wird die Tür mit einer mehrfach Verriegelung und einem Sicherheitsbeschlag mit Zylinderschloss ausgestattet. Die Haustür wird schall- und wärmegedämmt. Als Innentüren werden Echtholzfurnier wahlweise aus Mahagoni, Buche, Eiche, Natur oder Weiß Kunststoffbeschichtet, mit Gehrungszargen, eingelagerter Gummidichtungen und einer Edelstahl Drückergarnitur nach Mustervorlage eingebaut. Die Türhöhe beträgt 2,135m.

Die Balkontüren werden als Hebeschiebetür ausgeführt. Dies ist aufgrund energetischer Anforderungen, aber auch aus Gründen der Einbruchssicherheit so geplant worden.

Kunststofffenster: Farbe weiß

Aufbau wie folgt: 36mm ISO-Glas (4-12-4-12-4, Ug-Wert: 0,7 W/m²K)

Jedes Fenster wird mir Dreh-Kipp Beschlag versehen. Zu öffnende Fensterflügel erhalten eine umlaufende witterungsbeständige Lippendichtung.

Ein Aushebelschutz der verdeckt liegenden Dreh-Kipp Beschläge für die Flügel bietet zusätzliche Sicherheit. Die Fenster werden mit verdeckt liegenden Einhandbeschlägen ausgestattet.

Haustechnik 

Als zentrale Heizungsanlage soll ein Gasbrennwertgerät unterstützt durch eine Wärmepumpe (Luft/ Wasser) und integriertem Hochleistungswarmwasserspeicher installiert werden. Die Übergabe erfolgt durch Fußbodenheizung. Jedes Bad erhält zusätzlich einen Wandheizkörper und eine Entlüftung die über Schalter einzeln geschaltet wird.

Die Abgasleitung führt sofort übers Dach nach draußen.

Die Heizungs- und Warmwasserrohre werden gemäß Energieeinsparverordnung isoliert.

Die Trink- und Warmwasserinstallation umfasst die Montage sämtlicher Installationsleitungen mit Wasserspararmaturen für das Bad und die Küche.

Elektrotechnik

Die Ausführung der gesamten Stromversorgung erfolgt gemäß den technischen

Anschlussbestimmungen des örtlichen Energieversorgungsunternehmens. Die komplette

Elektroinstallation wird nach den gültigen VDE- Bestimmungen ausgeführt.

Im Erdgeschoss wird ein Sammelschaltschrank verbaut und in jeder Wohnung ein separater

Schaltschrank. Die Verlegung der Leitungen erfolgt unter dem Gipsputz.

Die Schalter und Steckdosen erhalten die Rahmenfarbe „Elfenbein/weiß“.

Anzahl und Platzierung der Steckdosen werden vom Bauherrn bestimmt.

 

Außenanlagen

Gestaltung und Bepflanzungen werden nach Fertigstellung durch den Bauherrn bestimmt und ggf. angeschafft. Speziell der Baum im Bestand wird während der gesamten Bauzeit geschützt.

Des Weiteren werden 4 Parkplätze an der Planstraße A und 14 weitere an der Planstraße C hergestellt. Fahrradstellplätze sind im Gebäude vorgesehen. Im Nord-Westen des Grundstücks wird ein separater Abstellplatz für Müllgefäße errichtet.

Malerarbeiten 

Alle Wände erhalten auf dem Sichtputz einen schlichten weißen Anstrich.