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Am Mittwoch den 30.08.2017 begrüßen wir unsere neuen Schüler ab 8:00 in der Aula. Weitere Informationen zum genauen Ablauf folgen noch. Achtung! Für Vollzeitklassen der Mittel und Oberstufe beginnt der Unterricht erst am Donnerstag den 31.08.2017! ...weiterlesen

Bildungsangebot » Berufsschule » Landmaschinenmechaniker/-in

Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinentechnik

Landmaschinenmechaniker/-in

Berufsschule:

1. Übersicht für den Bildungsgang Mechaniker für Land- und Bau-maschinentechnik

Das Pictorius Berufkolleg bildet in den Bezirksfachklassen des Dualen Systems (Ausbildung + Schule) Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik aus.

Handwerksberuf:

Der Ausbildungsberuf hat eine 3,5 jährige Lehrzeit mit einer abschließenden Kammerprüfung. Zum Ende der Mittelstufe findet der erste Teil der Abschlussprüfung statt.

Die Berufsausbildung schließt mit der Facharbeiter- oder Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle ab. Diese findet als "gestreckte" Abschlussprüfung mit zwei Prüfungsteilen statt: Teil 1 zum Ende der Mittelstufe und Teil 2 zum Ende der Ausbildung.

Der Berufsabschluss ist mit dem Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - gleichwertig. Unabhängig davon erhalten Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens "ausreichend" oder in nicht mehr als einem Fach "mangelhaft" sind.

Der Erwerb des Sekundarabschlusses I - Fachoberschulreife - wird ermöglicht. Informieren Sie sich dazu bitte bei Ihrem Klassenlehrer.

Der Erwerb der Fachhochschulreife ist unter bestimmten Bedingungen auch möglich. Auch in diesem Zusammenhang ist Ihr Klassenlehrer der richtige Ansprechpartner.

Für weitergehende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

2. Schnellinfo

Aufgabe und Ziel:

Das Pictorius Berufkolleg bildet in der Fachklasse des Dualen Systems (Ausbildung + Schule) den Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik aus.

Aufnahmevoraussetzungen:

• Ausbildungsvertrag

Abschluss(-möglichkeiten), Berechtigungen:

• Der Berufsabschluss ist mit dem Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - gleichwertig. Unabhängig davon erhalten Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens "ausreichend" oder in nicht mehr als einem Fach "mangelhaft" sind.

Dauer des Bildungsgangs:

Beide Berufe haben eine 3,5 jährige Lehrzeit mit einer abschließenden Kammerprüfung. Zum Ende der Mittelstufe findet der erste Teil der Abschlussprüfung statt.

Die Berufsausbildung schließt mit der Facharbeiter- oder Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle ab. Diese findet als "gestreckte" Abschlussprüfung mit zwei Prüfungsteilen statt: Teil 1 zum Ende der Mittelstufe und Teil 2 zum Ende der Ausbildung.

Besonderheiten:

• Der Erwerb des Sekundarabschlusses I - Fachoberschulreife - wird ermöglicht.

• Ausbildung Plus Angebot KMK Sprachenzertifikat Englisch

Kosten:

• kein Schulgeld

• ggf. Eigenanteil an Lernmitteln, Kosten für Schulfahrten etc.

Fahrtkosten:

• Fahrtkosten werden nach den geltenden Regelungen erstattet.

 

3. Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik erfolgt im Dualen System.

Das heißt, der Auszubildende erlangt im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgangsunterweisungen im Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Im Berufsschulunterricht werden die nötigen theoretischen Kenntnisse vermittelt. Hierzu besuchen die Auszubildenden regelmäßig unsere Schule; im ersten und zweiten Ausbildungsjahr findet ein zweiter Berufsschultag alle zwei Wochen statt; im dritten und vierten Ausbildungsjahr besuchen die Auszubildenden an einem Berufsschultag den Unterricht. In der Regel umfasst ein Unterrichtstag acht Unterrichtsstunden.

Die Unterrichtsfächer werden vom derzeit gültigen Lehrplan vorgegeben und umfassen:

Berufsbezogener Bereich Berufsübergreifender Bereich

• Wirtschafts- und Betriebslehre

• Service / Fertigung

• Demontage, Instandsetzung, Montage

• Prüf- und Installationstechnik

• Fremdsprache (Englisch) • Religionslehre

• Deutsch/Kommunikation

• Politik/Gesellschaftslehre

• Sport/Gesundheitsförderung

Die Inhalte der technologischen Fächer (berufsbezogener Bereich) werden in so genannten Lernsituationen, das sind Aufgaben, die realen Kundenaufträgen ähneln, oder in Projekten bearbeitet.

 

 

 

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick:

Lernfelder Jahr / Zeitrichtwerte h

Nr Inhalt 1. 2. 3. 4.

1 Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen 100

2 Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen 80

3 Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme 80

4 Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen 60

5 Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte, Anlagen 80

6 Instandhalten von Verbrennungsmotoren 80

7 Prüfen und Instandsetzen von fahrzeugelektrischen Systemen 60

8 Prüfen und Instandsetzen von hydraulischen Steuerungs- und Regelungssystemen 60

9 Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungssystemen an Maschinen und Geräten 100

10 Instandhalten von Fahrwerken an Maschinen und Geräten 100

11 Prüfen und Instandsetzen von komplexen Steuerungs- und Regelungssystemen 80

12a Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik 80

12b Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinentechnik 80

12c Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik 80

13a In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinetechnik 60

13b In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinetechnik 60

13c In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik 60

 

Zur Veranschaulichung des Gelernten sind Besuche von Herstellerfirmen, Messen, Ausstellungen wie der DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) und Ähnliches möglich.

 

4. Eingangsvoraussetzungen

Die Beendigung der Vollzeitschulpflicht und der Abschluss eines Ausbildungsvertrages sind Eingangsvoraussetzungen für den Besuch dieses Bildungsganges.

 

5. Berufsbild und Tätigkeitsbereich

Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik warten land- und baumaschinentechnische Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte und reparieren sie. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen, grenzen die Ursachen ein und beheben die Mängel, indem sie die entsprechenden Teile reparieren oder austauschen. Sie bearbeiten Werkstücke manuell und maschinell und führen Schweißarbeiten aus. An Fahrzeugen führen sie Hauptuntersuchungen durch und stellen Stromanschlüsse her. Sie bedienen Fahrzeuge und Anlagen der Land- und Baumaschinentechnik sowie deren umfangreiche Systeme und nehmen sie in Betrieb (z.B. Melkanlagen). Außerdem rüsten sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus. Vor allem in Servicebereichen haben sie unmittelbaren Kundenkontakt.

 

• Arbeiten vorbereiten und planen

• Technische Unterlagen wie Baupläne von Maschinen und Anlagen oder Schaltpläne lesen und durcharbeiten

• Beim Herstellen, Installieren und Montieren neuer Einrichtungen und Anlagen die notwendigen technischen Zeichnungen,

Skizzen, Montagepläne und andere technische Unterlagen selbst anfertigen

• Arbeitsschritte bei größeren Reparaturen und Montagearbeiten planen

• Notwendige Werkzeuge und Einrichtungen bereitstellen

• Fahrzeuge, Maschinen, Geräte und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- und Kommunalwirtschaft warten und inspizieren

• Wartungs- und Inspektionsarbeiten übernehmen

• Auszuführende Arbeiten mit Annahmemeister/in oder Kunden besprechen

• Fahrzeuge und Geräte auf sichtbare Schäden untersuchen

• Funktionstests ausführen, z.B. am Motortester oder am Bremsenprüfstand

• Verschleiß von Bremsen, Dichtungen oder Schneideinrichtungen prüfen

• Bauteile wie Filter und Zündkerzen kontrollieren

• Siebe, Filter reinigen, ggf. austauschen

• Motor- und Getriebeöle nachfüllen bzw. wechseln

• Einstellung von Vergasern und Einspritzanlagen korrigieren

• Mechanische Verbindungen, vor allem deren Sicherungselemente, kontrollieren und gegebenenfalls reparieren

• Bauteile und Baugruppen auf Verschleißerscheinungen, Dichtheit usw. prüfen

• Bei Ackerschleppern die Einstellung von Lenkung und Spur prüfen und die zugehörigen Einstellarbeiten ausführen

• Räder auswechseln, Reifen auf Felgen aufziehen

• Probefahrten zur Prüfung von Funktionsfähigkeit und Fahrsicherheit von Fahrzeugen durchführen

• Fahrzeuge nach der Reparatur säubern

• Fehler an defekten Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen suchen und beseitigen

• Baugruppen und Systeme (insbesondere durch Messung elektrischer Größen) prüfen, Fehler ermitteln sowie instandsetzen,

• Inspektionsprogramme nach den Angaben des Herstellers ausführen, Ergebnisse in Prüfprotokollen festhalten

• Diagnosen über den Zustand bestimmter Teile von landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeugen stellen, z.B. über

Motor, Bremsen, Kraftübertragung, Stoßdämpfer, hydraulische Systeme, dabei auch Mess- und Prüfprogramme (z.B. auf

speziellen Diagnoseständen) durchführen

• Fehler und Störungen systematisch eingrenzen (Anhaltspunkte z.B. aus typischen Geräuschen, Temperaturveränderungen

oder mit Hilfe systematischer Messungen, z.B. durch elektronische Motortester)

• Teilweise Maschinen und Fahrzeuge zur Fehlermittlung demontieren

• Art und Ursache von Fehlern und Störungen feststellen, Reparaturaufwand und -umfang abschätzen

• Funktionen von komplexen mechanischen, pneumatischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Bauteilen,

Baugruppen und Systemen an Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- und

Kommunalwirtschaft mit Hilfe von Spezialmessgeräten prüfen und einstellen

• Vermessungsarbeiten durchführen, z.B. am Fahrwerk von Zugmaschinen

• Defekte Bauteile und Systeme sowohl auf dem Gebiet der Mechanik (z.B. Kette, Getriebe, Zylinderkopf), als auch der und

Pneumatik (z.B. Bremsen, Stoßdämpfer), an Einspritzanlagen und auf dem Gebiet der Elektrik und Elektronik, (z.B.

Beleuchtungs-, Zündanlage) sowie an Spezialaggregaten (z.B. Motorkühleinrichtungen) instandsetzen

• Vorgefertigte oder selbst hergestellte Bauteile, Bleche, Profile zum Einbauen bei Reparaturarbeiten anpassen, dabei Metall oder Kunststoffverarbeitungstechniken anwenden

• Elektronische und mechanische Bauteile auswechseln

• Einrichtungen und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- und Kommunalwirtschaft, z.B. Stalleinrichtungen, nach Kundenwünschen herstellen

• Ggf. einzelne Bauteile selbst herstellen, dabei unterschiedliche Metallbearbeitungstechniken anwenden

• Metallprofile, -platten, Bleche und Rohre durch Brennschneiden, Trennschleifen, Scheren und Sägen auf das geforderte

Maß zuschneiden

• Bauteile z.B. durch Biegen, Warm- und Kaltumformen, Richten und Pressen in die maßgerechte Form bringen

• Gefertigte Bauteile, Normteile und fertige Bau- und Zubehörteile ggf. in der Werkstatt vormontieren

• Einbaustellen für die Installationen aussuchen und vorbereiten

• Anlagen und Metallkonstruktionen aufstellen, einbauen, verbinden und anschließen

• Hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Baugruppen installieren und anschließen

• Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen und Armaturen installieren

• Ausgeführte Arbeiten kontrollieren und Funktionsprüfungen an beweglichen Teilen durchführen

• Kunden über die Einsatzmöglichkeiten von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen beraten

• Benutzer/innen über Eigenschaften und Einsatzmöglichleiten der Maschinen und Einrichtungen informieren

• Geräte und Anlagen bei Kunden vorführen

• Kunden über sinnvolle Ergänzungen des vorhandenen Maschinenparks oder bei Neuanschaffungen beraten

• Zusatzgeräte und -einrichtungen in Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- und Kommunalwirtschaft einbauen

• Sondereinrichtungen nach selbsterstellten technischen Unterlagen herstellen, serienmäßig bezogene maschinelle

Einrichtungen modifizieren

• Vorhandene Maschinen mit Zusatzeinrichtungen ergänzen, z.B. Traktoren mit Mähwerken

 

Weitergehende Informationen zu den Berufen und zur Ausbildung sind bei der Kreishandwerkerschaft zu erhalten.

www.kh-coesfeld.de

 

6. Abschluss

Schülerinnen und Schüler, die die Berufsschule erfolgreich besucht haben, erhalten das Abschlusszeugnis der Berufsschule.

Voraussetzung hierfür sind mindestens ausreichende Leistungen in allen Fächern bzw. mangelhafte Leistungen in nur einem Fach. Die Noten der Fächer werden zu einer Berufsschulabschlussnote zusammengefasst.

Der Berufsschulabschluss ist dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertig. Mit dem Berufsschulabschluss erwerben die Schüler/innen den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachweisen.

Die Berufsabschlussprüfung (Gesellenprüfung) wird von der Kreishandwerkerschaft durchgeführt.

www.kh-coesfeld.de

 

Perspektiven

Mit einer abgeschlossenen Lehre wird den Auszubildenden ein Gesellenbrief ausgehändigt. Eine abgeschlossene Berufsausbildung bildet in der heutigen Zeit die solide Basis für den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben. Mit dieser erworbenen Qualifikation steht den Junggesellinnen und Junggesellen eine Vielzahl von Möglichkeiten in ihrem weiteren Berufsleben zur Verfügung:

• Es gibt Möglichkeiten der Spezialisierung durch Weiterbildung in speziellen Schulungslehrgängen seitens der Handwerkskammer

• Firmeninterne Fortbildungsangebote

• Erwerb der Fachoberschulreife während der Berufschulzeit durch erfolgreich abgeschlossenen Englischkurs (80 h) und entsprechendem Notendurchschnitt im Berufsschulabschlusszeugnis (3,0)

• Besuch der Fachschule für Technik (Ausbildung zum Techniker) in Vollzeit- oder Teilzeitform

• Besuch der Meisterschule, ebenfalls in Vollzeit- oder Teilzeitform

• Erwerb der Fachhochschulreife in der einjährigen Fachoberschule, wodurch ein Studium an jeder Fachhochschule möglich ist.