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Infoabend am 21.11.2017
Für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse mit ihren Eltern findet am Dienstag , den 21.11.2017 ein Infoabend statt. ...weiterlesen

Vernissage "Gib uns(erer Zukunft) ein Gesicht" am Freitag, 17. November 2017
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Schulbeginn nach den Ferien
Am Mittwoch den 30.08.2017 begrüßen wir unsere neuen Schüler ab 8:00 in der Aula. Weitere Informationen zum genauen Ablauf folgen noch. Achtung! Für Vollzeitklassen der Mittel und Oberstufe beginnt der Unterricht erst am Donnerstag den 31.08.2017! ...weiterlesen

Bildungsangebot » Berufsschule » Anlagenmechaniker/-in

Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär-, Heizungs-und Klimatechnik

Berufsschule:

1. Übersicht für den Bildungsgang (Anklagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik)

Das Pictorius Berufkolleg bildet in den Fachklassen für Anklagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik des Dualen Systems (Ausbildung + Schule) aus:

Die Fertigkeiten und Kenntnisse sind in einem der folgenden Handlungsfelder anzuwenden und zu vertiefen:

• Wassertechnik

• Wärmetechnik

• Lufttechnik

• Umwelttechnik/Erneuerbare Energien.

 

Das Handlungsfeld wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.

Alle Ausbildungshandlungsfelder haben eine 3,5 jährige Ausbildungszeit mit einer abschließenden Kammerprüfung. Zum Ende der Mittelstufe findet die Zwischenprüfung statt.

Die Berufsausbildung schließt mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle ab.

Der Erwerb der Fachhochschulreife ist unter bestimmten Bedingungen auch möglich. Auch in diesem Zusammenhang ist Ihr Klassenlehrer der richtige Ansprechpartner.

Für weitergehende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

2. Schnellinfo

Aufnahmevoraussetzungen:

• Ausbildungsvertrag

Abschluss(-möglichkeiten), Berechtigungen:

• Der Berufsabschluss ist mit dem Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - gleichwertig. Unabhängig davon erhalten Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens "ausreichend" oder in nicht mehr als einem Fach "mangelhaft" sind.

Dauer des Bildungsgangs:

Der Beruft erfordert eine 3,5 jährige Ausbildungszeit mit einer abschließenden Kammerprüfung. Zum Ende der Mittelstufe findet die Zwischenprüfung statt.

Die Berufsausbildung schließt mit der Facharbeiter- oder Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle ab. Diese findet als Abschlussprüfung mit zwei Prüfungsteilen statt: Theorie und Praxis

Besonderheiten:

• Der Erwerb des Sekundarabschlusses I - Fachoberschulreife - wird ermöglicht.

• Ausbildung Plus Angebot KMK Sprachenzertifikat Englisch

Kosten:

• kein Schulgeld

• ggf. Eigenanteil an Lernmitteln, Kosten für Schulfahrten etc.

Fahrtkosten:

• Fahrtkosten werden nach den geltenden Regelungen erstattet.

3. Die Ausbildung

Die Ausbildung zum für beide Berufe wird im Dualen System ausgebildet.

Das heißt, der Auszubildende erlangt im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgangsunterweisungen im Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Im Berufsschulunterricht werden die nötigen theoretischen Kenntnisse vermittelt. Hierzu besuchen die Auszubildenden regelmäßig unsere Schule; im ersten Ausbildungsjahr findet ein zweiter Berufsschultag alle zwei Wochen statt, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr alle vier Wochen. In der Regel umfasst ein Unterrichtstag acht Unterrichtsstunden.

Die Unterrichtsfächer werden vom derzeit gültigen Lehrplan vorgegeben und umfassen:

Berufsbezogener Bereich Berufsübergreifender Bereich

• Arbeitsplanung

• Anlagenanalyse

• Kundendienst

• Wirtschafts- und Betriebslehre

• Fremdsprache • Religionslehre

• Deutsch/Kommunikation

• Politik/Gesellschaftslehre

• Sport/Gesundheitsförderung

Die Inhalte der technologischen Fächer (berufsbezogener Bereich) werden in so genannten Lernsituationen, das sind Aufgaben, die realen Kundenaufträgen ähneln, oder in Projekten bearbeitet.

 

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick::

 

 

Zur Veranschaulichung des Gelernten sind Besuche von Herstellerfirmen, Messen, Ausstellungen wie der DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung), Baustellenbesuche und Ähnliches möglich.

 

4. Eingangsvoraussetzungen

Die Beendigung der Vollzeitschulpflicht und der Abschluss eines Ausbildungsvertrages sind Eingangsvoraussetzungen für den Besuch dieses Bildungsganges.

 

5. Berufsbild und Tätigkeitsbereich

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht

2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes

3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz

4. Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation

5. Planen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen von Arbeitsabläufen

6. Qualitätsmanagement

7. Prüfen und Messen

8. Fügen

9. Manuelles Spanen und Umformen

10. Maschinelles Bearbeiten

11. Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln

12. Instandhalten versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

13. Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

14. Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten in versorgungstechnischen Anlagen

15. Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen versorgungstechnischer Anlage und Systeme

16. Transportieren von Bauteilen und Baugruppen

17. Montieren und Demontieren von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen

18. Montieren und Demontieren von Rohrleitungen und Kanälen

19. Berücksichtigen nachhaltiger Energie- und Wassernutzungssysteme

20. Durchführen von Dämm-, Dichtungs- und Schutzmaßnahmen

21. Anwenden von Anlagen- und Systemtechnik und Inbetriebnahme versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

22. Kundenorientierte Aufgabenbearbeitung

23. Berücksichtigung bauphysikalischer, bauökologischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

24. Funktionskontrolle und Instandhaltung versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

 

Weitergehende Informationen zu den Berufen und zur Ausbildung sind bei der Kreishandwerkerschaft zu erhalten.

www.kh-coesfeld.de

 

 

6. Abschluss

Schülerinnen und Schüler, die die Berufsschule erfolgreich besucht haben, erhalten das Abschlusszeugnis der Berufsschule.

Voraussetzung hierfür sind mindestens ausreichende Leistungen in allen Fächern bzw. mangelhafte Leistungen in nur einem Fach. Die Noten der Fächer werden zu einer Berufsschulabschlussnote zusammengefasst.

Der Berufsschulabschluss ist dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertig. Mit dem Berufsschulabschluss erwerben die Schüler/innen den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachweisen.

Die Berufsabschlussprüfung (Gesellenprüfung) wird von der Kreishandwerkerschaft durchgeführt.

www.kh-coesfeld.de

 

Perspektiven

Mit einer abgeschlossenen Lehre als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- Klimatechnik und wird den Auszubildenden ein Gesellenbrief ausgehändigt. Eine abgeschlossene Berufsausbildung bildet in der heutigen Zeit die solide Basis für den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben. Mit dieser erworbenen Qualifikation steht den Junggesellinnen und Junggesellen eine Vielzahl von Möglichkeiten in ihrem weiteren Berufsleben zur Verfügung:

• Spezialisierung durch Weiterbildung in speziellen Schulungslehrgängen seitens der Industrie ( z.B.: Kesselhersteller, Armaturenhersteller, Geräteservice usw.) oder seitens der Handwerkskammer (z.B.: Schweißkurse, Elektrokurse usw.)

• Es gibt Möglichkeiten der Spezialisierung durch Weiterbildung in speziellen Schulungslehrgängen seitens der Handwerkskammer

• Firmeninterne Fortbildungsangebote

• Erwerb der Fachoberschulreife während der Berufschulzeit durch erfolgreich abgeschlossenen Englischkurs (80 h) und entsprechendem Notendurchschnitt im Berufsschulabschlusszeugnis (3,0)

• Besuch der Fachschule für Technik (Ausbildung zum Techniker) in Vollzeit- oder Teilzeitform

• Besuch der Meisterschule, ebenfalls in Vollzeit- oder Teilzeitform

• Erwerb der Fachhochschulreife in der einjährigen Fachoberschule, wodurch ein Studium an jeder Fachhochschule möglich ist.